News
Grimme-Preis für Markus Imboden
Gestern wurden die Sieger des Adolf-Grimme-Preises bekanntgegeben. Zu ihnen gehört auch der Schweizer Regisseur Markus Imboden.
Geehrt wird Imboden für seinen Film «Mörder auf Amrum» mit Roeland Wiesnekker, den er für das ZDF gedreht hat. Die Jury lobte den Film, der nicht nur in Tonfall und Konstellation an den Film Fargo der Coen-Brüder erinnere, sondern auch in der Anzahl Leichen. Für Imboden ist es bereits der zweite Grimme-Preis.
Überraschend ist dieses Jahr, dass die privaten Sender für einmal in der Kategorie Unterhaltung leer ausgingen, dafür aber bei der Information punkten konnten. Bei der Fiktion gewann das ZDF vier der fünf Preise (unter Anderem für «Ein halbes Leben» mit Josef Hader, der dafür bereits mit dem deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet wurde), die beiden Preise in der Sparte Unterhaltung gingen ebenfalls an die öffentlich-rechtlichen Sender (für die heute-show und Inas Nacht).
Dafür wurden in der Sparte Information und Kultur DSF (für den Dok «Tabubruch - Der neue Weg von Homosexualität im Fußball») und Pro7 (für «Galileo Spezial - Karawane der Hoffnung»).
Die Grimme-Preise werden am 26. März am Grimme-Institut in Marl verliehen.
weitersagen



