Von Julia zum Popstar - und Mama sagt, wies geht
Der Dok begleitet die 13-jährige Julia Sakar auf die Bühnen und beobachtet aber auch, was passiert wenn die grellen Scheinwerferlichter ausgehen. Ein Film über ein Mutter-Tochter-Team, das mit dem Schicksal abgemacht hat, dort anzukommen, wo die Popstars sind.
[Cinergy/SF DRS] Julia Sakar stammt aus Bäch im Kanton Schwyz. Letzten Herbst singt sie sich in der Castingshow «Das Supertalent» von RTL in die Herzen eines Millionenpublikums und begeistert die Jury, darunter Dieter Bohlen.
Eine regelrechte Julia-Euphorie bricht aus, die auch nicht abflacht, als das Mädchen den Einzug ins Halbfinale der Show verpasst. Es folgen Zeitungsinterviews, Fernsehauftritte, gar eine Einladung, im vollen Hallenstadion zu singen - Julia hüpft leichtfüssig von Höhepunkt zu Höhepunkt, als hätte sie nie etwas anderes gemacht. Jede Antwort sitzt, das Kameralächeln ist perfekt, und der Künstlername lässt auf ein branchenübliches Selbstbewusstsein schliessen: «Julia Star» will sie sich nennen.
Im Hintergrund wirkt Jarmila Amadea Misarova, Julias Mutter und Managerin. Die gebürtige Tschechin ist Heilerin und Hellseherin. Sie weiss, dass ihre Tochter einmal gross herauskommen wird: «Julia hat dasselbe Horoskop wie Freddy Mercury, und mit 14 wird sie auf allen Bühnen dieser Welt singen.»
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